Tiisgrather Jagdcon 26. - 28. Oktober

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    • Herbstjagd in Tiisgrath

      Von Wilhelm dem Waldhüter und Paale Tjorgalfson

      In Tiisgrath geht's zur Hasenjagd, ihr wisst ja, was man dazu sagt;
      Die Hasen, seien wir doch mal ehrlich, sind nicht wirklich so gefährlich.
      So brechen voller Pracht und Stolz die Adligen durchs Unterholz
      Und Pfeil und Bogen sind gezückt, als man das erste Tier erblickt.

      Der Treiber Arbeit ist sehr hart: Erst unbemerkt dem Wild genaht,
      Denn wird's gehetzt, bergauf, bergab - der Adel greift die Ehre ab.
      In Verlegenheit die Recken kamen, so sehr erfolgreich war´n die Damen.
      Ob ihrer Zielgenauigkeit erblasste mancher Herr vor Neid.

      Doch einer war das zu brutal. Sie meint, Erschießen wär' ne Qual.
      So zieht sie schlau ne Möhr´ hervor, lockt´s an und packt es dann am Ohr.
      Doch gibt's in Tiisgraths Wald und Flur nicht einzig braune Hasen nur.
      Auch weit gefährlicheres Getier, das tummelt ich zuweilen hier.

      Dem Wilhelm unserem Jagdaufseher kam eins davon gefährlich näher.
      Dreht um den Spieß der Hasenjagd, hat seinerseits ihn angenagt.
      So liegt er da mit schwerer Wunde, schockiert dabei die edle Runde.
      Verbunden und schnell weg getragen, kann die Gesellschaft weiter jagen.

      Auch Paale ließ sich von den Weißen ganz kräftig in die Wade beißen,
      Doch Hasen schmeckt kein blaues Blut, den Edlen ging's noch allen gut.
      Ein Jeder traf, ob Reckin, Recke, zwei Dutzend blieben auf der Strecke.
      Beim Anblick dieser großen Beute, sagt Hoheit Fridrich: „Schluss für heute."

      Bei so großem Waidmannsglück, kehren gut gelaunt sie wohl zurück
      Und können den Abend kaum erwarten und freuen sich auf den Hasenbraten.
      Esst mehr Rettich!
    • Die Rettichkönigin

      Von Lutz der Wache

      Es war eine hübsche
      aus dem schönen Bardengau,
      die wurde durch Gewinn
      zur Rettichkönigin.
      So dann bekam die Maid
      ein hübsches blaues Kleid
      und dazu obendrein
      ein kleines Ferkelein.
      So wurde uns're Hanne
      zur Begierde eines jeden Manne,
      doch nicht weil sie nach ihr trachten,
      nein, sie woll'n das Schwein nur schlachten.
      Esst mehr Rettich!