Agnatien 1 - Tanz die Null!

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    • Agnatien 1 - Tanz die Null!

      So wieder da,

      da ich es doch mehr mag im Forum zu lesen als in der Gruppe, starte ich hier einmal, gerne auch mit Diskussion.


      Con war mit 140 SPielern, für einen Menk Co schon ziemlich groß.

      Schloß Baum ein Traum.

      Wetter ein Traum.

      Lager ein Traum.

      Vexiner ein Traum.


      Für mich ein typischer Menk Con, er macht sich wirklich viel Mühe, hat unendlich viel Fundus, gute Ideen und motivierte Spieler als auch NSCs, leider fehlt für mich immer die Liebe zum Detail, das Feingefühl für Situationen und die Empathie Spielerstimmungen und Ideen aufzunehmen und umzusetzen.

      Weiteres, auch eien BEwertung schreibe ich noch, will euch da bewertungstechnisch nicht beeinflussen.
    • So also hier mal etwas ausführlicher:

      Anmeldung/ Orga:

      Habe ich gar nicht richtig mitbekommen, 3 Mails mit Anfragen bezahlen und los.
      Was ich etwas merkwürdig fand, war kein check in, keine Kontrolle wer da ist, wo zeltet etc. War jetzt nicht schlimm, aber ob ich bezahlt habe, weiß eben keiner.

      Spieler/ NSC:
      140 Spieler nach Aussage einer SL, ausreichend und wirklich motivierte NSC, für NSC ordentlich kostümiert (Stämme, Barbaren, Kultisten) und die für Menk Cons üblichen "Monster"-Kostüme, die ich irgendwie sehr mag.
      Unter den Spieler alles mögliche vorhanden. Saufende und gröhlende Seefahrer in "Piraten"-Hemd, Taka Taka Playboywappen Spieler, Magier, Grafen Myladies Ritter en Masse eben das übliche Fantasy Wirr Warr, zu den Spieler noch mehr.

      Aufbauten - wo ging das Geld hin:
      Es gab einige wirklich feine Aufbauten in Lagernähe, Masken mit Digitalen Flammengeräten, Kostüme und kleinere Requisiten plus diesem Ritualbaum.
      Hier schon einer meiner Hauptkritikpunkte, weiter war so gut wie nichts, im Herrenhaus kaum ambientige Gestaltung, keine wirklich feinen Aufbauten, im Wald nichts, außer den üblichen weißen Kreisen und Knochenresten.
      Warum macht man da nicht mehr?

      Plot und Spiel:
      Kämpfe, Stämme Angriffe, falscher Gott Kultisten Auferstehung eines Gottes plus Magiesachen und kleineren Plots. eigentlich für jeden etwas dabei, aber auch etwas wirr. Im Hintergrunddetail verliebt aber in den Umsetzungen immer etwas lieblos oder wenig empathisch für die jeweiligen Situationen.
      Insebsondere möchte ich hier die Rätsel an sich loben. Steinplatte mit Rätsel auf Kachen, das Suchen der leuchtenden Steine, Übersetzungen etc. Aber auch hier durch fehelnde Ambientbasteleien wieder erneut Kritik von mir.
      Insbesondere das Ambiente und das Spiel im Herrenhaus war für mich ein absoluter Tiefpunkt, auch jenseits des Rauswurfs, da wurde enormes Potential verschleppt.

      Insgesamt:

      Ich kann es gar nicht genau fassen, was mir persönlich den Con ziemlich verhagelt hat. Unser Spiel war fein, unser Lager gut, das Gelände eigentlich schön.

      Für mich wurde viel Potential nicht genutzt, im Wald war nichts zu finden, so gut wie alles spielte sich in Lagernähe und häufig vohrersehbar ab. Das ständige sehr präsente Eingreifen der ORga entweder durch Kommentare oder Telling. Sehr penetrante Mitspieler. Und diese haben mir wirklich meinen Conspaß genommen. Ich war wirklich mit so gut wie jeder Gruppe aktiv im Spiel (bin ja die erste Nacht und den Tag sehr viel unterwegs gewesen, bin ja der Finder, und muss sagen NEIN absolut nein. Ich wurde so oft aus der Rolle gerissen, sei es durch Spiel, Kommentare, Ambiente ich weiß es nicht, ich kam immer wieder nur sehr schwer hinein. Für mich fühlte sich der gesamte Con an, als müsste ich aktiv schauspielern und nicht ein Teil eines Cons einer Geschichte sein. Meine immersion wurde ständig druchbrochen udn oft hatte ich das Gefühl ander aktiv zum Rollespiel animieren zu müssen.
      Ich habe wirklich häufig die Null getanzt aber scheinbar war ich mit der falschen Rolle unterwegs und habe die falschen Personen angespielt. Vieles wirkte auf mich gekünstelt, gestelzt und sher vieles war einfach zu präsent als dass ich es ignorieren könnte.

      Bewertung:

      Hier muss ich differenzieren.
      Ich mag Menks Einstellungen zu Geschichten, PLot, Ideen und Hintergründen ich mag es wie er seine NSC motiviert, was er sich mittlerweile aufgebaut hat (auch auf Fundusebene). Aber ich mag diese Umsetzung des SL Eingriffs die fehlende Liebe zum Detail einfach nicht. Nur zum Beispiel, den kleinen Mini Vexin PLot mit den kleinen Kästchen habe ich 30 Minuten vor Abreise zum Con ausgedacht und gebastelt.

      Das generelle Spiel jenseits unseres Lagers mochte ich überhaupt nicht, da gab es auch nur sehr wenige Ausnahmen. Vielleicht habe ich da als kranker Plotspieler auch wirklich auf der falschen Seite des Gartenzauns gespielt.

      Insgesamt eine 4 von mir - was aber nicht an uns und Menk generell lag.

      Für mich zwar gerne wieder, ich weiß jetzt noch mehr als sonst was auf mich zukommt.

      Danke an alle Vexiner insbesondere hier Gesa und Jens mit denen ich auch Nachts sehr viel Spiel hatt.
      Stim für den verrückten Wissenschaftler mimer und Daniel und Tim die wirklich feine Volksnahae aber dennoch strenge Ritter verkörpern, Es war eine feine Trupe die da unterwegs war.

      Phil - leider enttäuscht, vielleicht auch einfach von sich selbst...
    • Anwesende Vexiner:

      Tim – Ridda
      Daniel – Ridda
      STim – Maître
      Lisa – Mademoiselle Grummelbummel
      Phil – Konrad
      Jens – Spießknecht
      Gesa – Magd

      Gelände:
      Der Con war auf Schloss Baum, die SC auf der Zeltwiese und die NSC im Herbergshaus. Das untere Geschoss des Schlosses war OT und nicht bespielt, das obere Geschoss IT verschlossen und erst am letzten Abend zugänglich.
      Das Gelände ist jedes Mal wieder schön. Sei es die Ruine hinter dem Teich, das Schloss selber oder der angrenzende Wald inkl. Mausoleum.
      Die angekündigte Mückenplage war weniger nervig als erwartet.

      Plot:
      Expedition in ein neues Land unter Führung der 3 Reiche Talosias. Vor Ort angekommen zeigen sich unterschiedliche einheimische Stämme, einige friedlich, einer sehr aggressiv. Es stellt sich heraus, dass ein böser „Gott“ namens Thanos (ja, wirklich!) seine Finger im Spiel hat und die Menschen zu hirnlosen Berserker-Kultisten macht, um ordentlich Blut zu vergießen.
      Im Wald eine versteckte Grabstätte und das Schloss durch eine magische Barriere verschlossen. Wohl ein Jahrhunderte altes Gebäude aus vergangener Zeit.
      An einem heiligen Baum hingen heidnische Masken und irgendwie schien der Ort korrumpiert vom Bösen. Durch verschiedene Rituale, deren Ablauf wir herausfanden mit der Zeit, konnte eine Besserung herbeigeführt werden.
      Also böse Rituale vs. gute Rituale, die bewacht werden mussten und am Ende der Kampf gegen die Eishexe (die kam aus dem zugefrorenen See) und Thanos. Gleichzeitig öffnete sich der Zugang ins Schloss, aber wie konkret da nun die Zusammenhänge waren, erschloss sich mir bisher nicht.

      Spielerschaft:
      Es waren lt. Aussage der Orga 140 Spieler (vielleicht auch Teilnehmer gesamt) vor Ort. Es war ein klassisches Potpourri ala Talosia, allerdings in meiner Wahrnehmung mit einem Ausschlag nach oben. Es gab ein paar optisch schöne Lager zu sehen und auch stimmige Gruppen. Natürlich gab es auch ein Lager mit nem Igluzelt und Plastik-Stehtisch, dieses war aber entsprechend am Rande versteckt und ist mir erst am Samstag so richtig aufgefallen.
      Etwa die Hälfte davon war direkt als „Kämpfer“ zu bezeichnen, also eine schöne Mischung und auch eine gute Anzahl im Verhältnis zu den NSC.
      Wir haben relativ schnell guten Anschluss an einige der Gruppen gefunden. Hier sei in jedem Fall der Ritter Adoras (Warhammer-Ritter ausm Imperium) mit seinen Knechten erwähnt, als auch der Bruder Hadras (Name ist sicher falsch in meiner Erinnerung) mit seinen Leuten. Mit der Gruppe um den Sire aus Tirrannon hatten wir auch einiges an Spiel.

      Als Fazit zur Spielerschaft halte ich für mich fest: eine schönere Konstellation als von mir erwartet, dazu schönes Spiel mit einigen Gruppen.
      Mir sind allerdings auch einige „Blasen“ aufgefallen, wo häufig nur OT-Dünnpfiff zu hören war. Komisch fand ich auch eine Szene als ich geheilt wurde. Die Heilerin erzählt mir so halb-OT/halb-IT was passiert, unsere Lisa spielt daneben eine aufgeregte Mademoiselle und plötzlich fährt die Heilerin sie an: „Kann ich jetzt erstmal in Ruhe OT erzählen was hier passiert?“

      NSCs:
      Sehr motivierte Truppe mit einigen Anfängern dabei. Trotz der teilweise großen Hitze hatte ich den Eindruck die Jungs und Mädels waren sehr engagiert und immer unterwegs. Die Kämpfe haben Spaß gemacht und auch die Infights (nach Absprache) waren knackig. Die meisten NSC die ich vors Schwert bekam, haben fein ausgespielt und waren sich für tragische Tode nie zu schade.

      Ich habe leider keine Angabe zur Anzahl der NSC, tippe aber auf iwas zwischen 15-25 Leuten. Auch wenn die Differenz zur Spieler-Anzahl hoch ist, war diese kaum spürbar.
      Im Allgemeinen herrschte eine positive und wertschätzende Stimmung in den Kämpfen, zumindest in meiner Wahrnehmung.
      Kann auch sein, dass die Anzahl der NSC in der Angabe von 140 Teilnehmern steckte und da gar nicht die Rede von Spielern ausschließlich war.
      Die Kostüme waren optisch schöner als erwartet und machten gerade nachts einen schönen Eindruck.

      Vexin:
      In meinen Augen eins der schöneren Lager die wir bisher hatten. Das Tarp war ideal aufgebaut und abgespannt, was ebenso für all unsere Zelte galt. Die Entscheidung von Phil und Lisa nicht am Rand, sondern eher mittig auf der Wiese zu lagern, war eine gute Entscheidung.
      Lob an alle Anwesenden, dass die Ordnung (Müll, Flaschen, Kerzen auffüllen, usw.) im Lager funktioniert hat. Besonders an die Eifrigen die sich um den Abwasch kümmerten - Danke!
      Unser gemeinsames Spiel hat mir Freude bereitet. Obwohl wir diese Veranstaltung keinen großen Lauten-Leisen-Dunklen-Gille-Abend hatten, glaube ich dass ordentlich Vexiner Folklore hängen geblieben ist bei unseren Gästen. Sei es durch schöne Geschichten oder den „Erinnerungs-Ritus“.
      Für die Zukunft werde ich meinen persönlichen Fokus etwas mehr in Richtung Glaubensspiel schieben, da bin ich derzeit inhaltlich noch zu schlecht aufgestellt und ärgere mich selbst darüber. Wird sich aber ändern.

      Fazit:
      Ich habe keine Erwartungen an die Cons, daher wurde ich wieder positiv überrascht. Die kleinen Detailfehler sind und waren nervig, konnte ich aber gut drüber hinweg spielen. In den Spielerkreisen mit denen ich hauptsächlich konfrontiert war, hat es mir Spaß gemacht zu spielen und OT-Shit kein Thema.
      Umso mehr tut es mir leid, dass der Phil da anscheinend so die Breitseite bekommen hat. Dass diese ganze Sache im Schloss oben vermutlich ziemlich OT wird, hatte ich schon fast befürchtet.
      Mehr Vexin, mehr Cons, mehr Bock – so sieht es bei mir aus.



      Spießer mit Herz!