Buffalo Hill 2 - Thanksgiving: 19.-21.10.2012

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    • Buffalo Hill 2 - Thanksgiving: 19.-21.10.2012

      Soooo, zurück und etwas erholt. ich weiß nicht genau wie ich den Bericht schreiben soll, aber ich versuche es mal. :)

      Buffalo Hill 2 - Thanksgiving: 19.-21.10.2012

      Anreise:

      War einfach. A3, alles frei, dann recht guter Streckenbeschilderung auf Bundes- und Landstraße folgen bzw. der vorher durch die Orga erfolgten Skizze. Gut organisierte Parkplatzsituation. Ich war gegen 16:15 Uhr vor Ort.

      Setting:
      Eine US-Kleinstadt im Westen Nevadas im Jahre 1888 (oder 1889?), die Thanksgiving feiert.

      Location:
      Eine voll ausgebaute Westernstadt eines Freizeiterlebnispark Schloß Thurn. Ganz für uns alleine, umgeben von einem Wald. Spielgebiet war nur die Stadt, von außen hat man nichts mitbekommen. Zivilisation habe ich keine vernommen. Und vom Aussehen und Ambiente...ich weiß nicht wie ich das sagen soll aber so perfekt von der Location her habe ich es glaube ich noch nie empfunden. Ich war einfach in einer Westernstadt. Daran gab es keinen Zweifel. Hotel, Drugstore, Saloon, Sheriff-Office, Jail, Kirche, Barber Shop...ich fühlte mcih irgendwie in meine Kindheit versetzt wo ich mit Playmobil eine Westernstadt aufbaute. Schlicht: toll!

      Unterbringung für mich war im Hotel. Im Prinzip war das nur ein großer Saal, aber er wurde durch Leinentücher in "Zimmer" zu je 3-4 Personen unterteilt und man schlief in Feldbetten. Für mich voll ok. Vorher von der Orga geäußerte Befürchtungen es könnte kühl werden bestätigten sich nicht. Allein ein Schnarcher, der mich immer an Handy-Vibrationsalarm erinnerte störte mich etwas.

      Taverne/Verpflegung:
      Es war Vollverpflegung, dass heißt Frühstück (Berge von Rührei und Speck, Brot, Marmeladen, Honig, Wurst, Käse, Würstchen), MIttag (am Samstag was einfaches von Nudeln und Schinken) und warmes Abendessen (Freitag ein dicker Eintopf, Samstag ein üppiges Buffet, natürlich mit riesigem Truthahn, Fleischbällchen, gestampften Kartoffeln, Süßkartoffeln, Gemüsespieße, Preisselbeerbirnen, Brownies mit Sahne uvm.). Extrem lecker, extrem gute Küchencrew! Getränke gab es Wasser und "Whisky" (Eistee) umsonst (man zahlte allerdings mit einer ingame-Währung in Papierdollars, die man vorher bekam) sowie Cola, Bier, Hausmarken-Whiskey (echter Whisky) gegen Silberdollar (ein Euro; noch etwas was total gut klappte: man hatte vorher die Spieler gebeten für echte Währung Ein-Euro-Münzen mitzubringen und so weit ich das sah funktionierte das sehr gut! Kleiner "Kritik"punkt: ich wollte mir die IT-Illusion selbst nicht zerstören. Verlor aber am Freitag Abend ziemlich heftig im Poker meine Papierdollar. Also nahm ich das zum Anlass mehr meiner Silberdollar in Bier zu investieren. Ich hätte vermutlich mal fragen sollen wie man ohne Papierdollar an die nichtalkoholischen Getränke ran kommt. ^^

      Plot/Geschehen:
      Erstmal vorweg: ich war dort als US-Offizier der Infanterie 1st Lieutenant Samuel James Grey, Sohn eines Maschinenteile-Fabrikbesitzers aus Montpellier in Vermont, stationiert in einem Wüstenfort und beschäftigt mit Kämpfen gegen Indianer und Mexikaner, auf Heimaturlaub und Durchreise, der das Fest zum Anlass nimmt einen Tag länger als ursprünglich geplant in Buffalo Hill zu verweilen. Und es wurde vorher angekündigt, dass es nicht DEN PLOT geben würde. Stattdessen gab es immer viele kleine Ereignisse oder sich steigernde Kumulationen von Geschenissen, die einem nur um so mehr das Gefühl gaben in einer echten Stadt zu leben.
      Es gab Stadtrollen, Reisende und sonstige gSC. Ich gehörte zu den Reisenden und wir reisten per Zug an: und ja wir fuhren tatsächlich im Dunkeln mit der parkeigenen offenen Eisenbahn. Natürlich wurden wir direkt in der Eisenbahn überfallen (einige der Reisenden waren Banditen), konnten den Angriff der Banditen aber abwehren.
      Mit zum Szenario gehörten ein geschäftstüchtiger Saloonbesitzer, ein jovialer Bürgermeister, ein beschäftigter Richter, sowie ein Frauenbund voll wunderbar moralpredigender Damen der angesehenen Stadtgesellschaft. Andere Reisende waren Doktoren, Sprengmeister auf Jobsuche bei der Eisenbahn, Iren, die einen gestorbenen Verwandten die letzte Ehre geben wollten, Kopfgeldjäger, einfache Cowboys, Marshall mit Sohn (der Sohn war RL weiblich, aber herrlich dargestellt) und vieles mehr.

      Nach dem Überfall derart schon mal mit Adrenalin vollgepumpt kamen wir in die Stadt, belegten unsere Zimmer (10 Papierdollar pro Nacht, Wucher! :P ) und die meisten versammelten sich dann anschließend im Saloon (bzw. Casoon, da auch Spielhölle), um ein Abendmahl einzunehmen und der angekündigten Show beizuwohnen. Neben den hübschen Saloondamen gab es auch eine Talentshow: Die Tanzdamen ragten durch ansprechendes Äußeres ebenso wie gesanglichem Talent gegenüber Socken-Bauchrednern, besoffenen Kartentricksern und einem ziemlich auf Dauermißerfolg gebuchten Chemieexperimenteur hervor. Bemerkenswert war allerdings auch der katholische Reverend, der sich über den Abend hinweg mit großem Einsatz der Alkoholvernichtung widmete. Ich selbst hingegen genoß die angenehme Gesellschaft der hübschen Bardamen und hm machte mir dabei gleich meinen eigenen Plot: mein Offizier verschoß sich Hals-über-Kopf in eines der Saloonmädchen mit den Folgen, dass einige ernsthaft versuchten ihm abzuraten, während andere ihn daraufhin geradezu feindselig begegneten (die "Gesellschaftsmutter" der Saloonmädchen, die nicht ein talentiertes Mädchen verlieren wollte). Es wurde eine lange Nacht mit ähm...äh Stelldichein in der örtlichen Kirche. :P

      Während ich also auch Samstag mit irgendwelchen Skeptikern bezüglich unserer wahren Liebe zu tun hatte wurden unterdessen gesuchte Verbrecher erschossen, von einem mutmaßlichen Erbschleicher mit falschen Papieren und Mannhilfe zur Reise gezwungene Damen befreit, ein "Mönch" einer obskuren Gesellschaft erschoss beim Tanz einen Mann, die Drugstorebesitzerin wurde bei der Hochzeit sitzen gelassen (der Sheriff und Verlobte schickte nur einen Brief und seinen Stern zurück so weit ich sah), und der Reverend stellte sofort Rechnungen an die Sitzengelassene. Per Stadtpost.
      Außerdem versuchte ein lutheranischer Preacher auf einem Fas zu predigen. Als die katholischen Iren, ihn fortschleppen wollen griff ich ein und befreite ihn. Als man mir dann aber ein "Protestantenschwein!" nachsagte (immerhin ist mein Charakter episkopal :P ) ging es das erste mal mit meinem Leutnant durch: ich konnte zwar einige gute Schwinger landen aber erntete auch das erste blaue Auge. Natürlich kam prompt zu dem Zeitpunkt ein Kavalleriemajor in die Stadt geritten (ja wirklich geritten; es gab Reiter vor Ort). Allerdings schaute er grinsend zur Seite. Ich einigte mich später gütlich mit den Iren auf eine "Meinungsverschiedenheit" und der Richter ließ sich überzeugen keine Anklage wegen Ruhestörung zu erheben.

      Im Laufe des Tages kam es dann noch zu einer weitaus größeren Massenschlägerei am Rande eines dubiosen Boxwettkampfes auf dem Sandplatz..da holte ich mir mein zweites blaues Auge. Diesmal vor allem durch irgendwelche ehemaligen Grauröcke der Südstaaten, die eine gute Möglichkeit sahen auch mal einen Blaurock ordentlich durchzuwalken, als ich mich anschickte mich schützend vor eine Dame zu stellen. Die Damen im Rund waren übrigens nicht sehr feinfühlig. Es wurde sogar ein Fischverkäufer-Stand geplündert und diese als Waffen verwendet! Meine Zuckerglasflasche brach leider schon am Hals ab und kam nur zu einem wahrlich kurzen Einsatz, als ich sie dem ersten über den Kopf schlug.

      Alles wurde übrigens Tagesaktuell, fast stundenaktuell (ungefähr 1 Minute nach der Schlägerei gab es die ersten Extraausgaben) durch Ausgaben und Sonderausgaben der örtlichen Zeitung mit vielen Enthüllungsgeschichten und Kommentaren untermalt (1 Papierdollar das Exemplar) was für großartige Stimmung sorgte, wie der wahren Geschichte über den Reverend, der seine Haushälterin mit 10-15$ pro Tag aushält..jaja Haushälterin, schon klar!

      Im weiteren Nachtverlauf musste meine Bardame zwar abreisen, aber nicht ohne dass wir uns Liebesschwüre leisteten..und am nächsten Morgen kam sie verhüllt in den Kleidern einer Dame zurück: sie war während der Fahrt aus der Kutsche ihrer Arbeitgeberin gesprungen, um zu mir zu kommen und sich, noch solange ich die nächsten drei Jahre noch verpflichtet bin, zumindest an einem Ort zu bleiben, wo wir uns regelmäßiger würden sehen können. Ich hoffe auf weitere Buffalo Hills! :D

      In der Nacht noch wurde die leere(!) Bank gesprengt, Täter und Motiv blieben aber in der stark nebligen Nacht verborgen, trotz Vermutungen.
      Am nächsten Morgen gab es um 11 Uhr noch eine Messe. Im Saloon. Ja, ihr hört richtig, es wurde tatsächlich durchgespielt! Und zwar völlig durchgängig. Da kam es noch zum Eklat, als der Reverend den lutheranischen Prediger des Gottesdienstes verwies, weil er den falschen Glauben habe. Einige, auch ich, verließen die predigt. Verpassten dabei aber wohl auch, wie der offensichtlich stark betrunkene Priester eine launige Predigt mit zotigen Witzen hielt. Die Iren versuchten noch den Lutheraner in einen Sarg gefesselt abzutransportieren, wurden aber von einigen Bürgern und letztlich dem neuen Sheriff und seinen Deputies gestellt und verhaftet.

      Was halt auffiel: keine aus dem klassischen LARP bekannten Dinge wie Magier, keine Beschwörungen, keine Angriffswellen! Und keiner hat sowas vermisst.



      Bogenwald Angriff der Dunkelheit 20.-24.05.2021 (fest; Warhammer Landsknecht)
      Kelch und Adler 2 17.-20.06.2021 (fest; Vexiner Spießknecht); dürfte voll sein
      Drachenfest 26.07.-01.08.2021 (noch nur geplant als Landsknecht)
      Bogenwald-Legenden der Tiefen 26.-29.08.2021 (ggf. Vexiner Chevalier)
      Mohnfest 05-07.11.2021 (vermutlich Vexiner Spießknecht, vielleicht Chevalier...unsicher)
    • Spieler
      Ich konnte nie sagen wer Spieler, wer gSC war. Aber durchgängig konnte ich super Spiel mitbekommen. Ich war erst OT, als am Samstag Nachmittag Squaredance mit einigen OT-Leuten aufgeführt wurde. Da war ich einfach raus. Fand ich auch nicht so dolle muss ich sagen. Ansonsten war das Spiel auch Dank der Mitspieler konsequent gut, lustig und nie störend. Natürlich gab es auch zwei Pappnasen, aber über die mögen sich andere auslassen (wie sagte ein Cowboy am Sonntag dazu OT: "Jetzt habe ich Tyron Nightfire auch im Westernlarp kennengelernt!").
      Ich selbst wurde wirklich toll in die Runde aufgenommen, wobei ich ja Befürchtungen hatte als Soldat nicht unbedingt positiv gesehen zu werden, einzeln und allein, aber es war wirklich toll! Auch danke für ein bisschen Militärspiel mit dem Major: es tut gut, wenn man nicht völlig allein auf weiter Flur ist. Besonderer Dank meinerseits gilt auch Jo, der Tanzdame, mit der ich wundervolles Spiel hatte!

      Fazit:
      Ein für mich überragendes Erlebnis, dass ich auf jeden Fall wiederholen möchte!
      Ich hoffe ja noch Bilder zu finden. :)



      Bogenwald Angriff der Dunkelheit 20.-24.05.2021 (fest; Warhammer Landsknecht)
      Kelch und Adler 2 17.-20.06.2021 (fest; Vexiner Spießknecht); dürfte voll sein
      Drachenfest 26.07.-01.08.2021 (noch nur geplant als Landsknecht)
      Bogenwald-Legenden der Tiefen 26.-29.08.2021 (ggf. Vexiner Chevalier)
      Mohnfest 05-07.11.2021 (vermutlich Vexiner Spießknecht, vielleicht Chevalier...unsicher)
    • Ich kann mich dem vielen Lob nur anschließen. Ich würde nächstes Wochenende am Liebsten schon wieder hin!

      Anreise/Unterbringung
      Die war recht leicht für mich, da ich nur 30 Minuten vom Erlebnispark entfernt wohne. Die Spielerin Mylene hatte mich dann abgeholt, wir kurz vor der InTime Ansage ankommen und flitzten dann möglichst unauffällig zu unseren Schlafplätzen.

      Wir waren als Stadtbewohner im Museum über der Arztpraxis untergebracht. Ein recht schmaler Gang, aber es war ausreichend Platz für alle. Es war schon sehr kalt ohne Heizung und meine mitgebrachten Decken haben sich bewährt.

      Das ist das große Minus der Stadt. Sie ist halt eben nur Kulisse und nicht für Übernachtungen gedacht, was man auch bei den Waschgelegenheiten bemerkte.


      Ort
      Die Stadt ist einfach der Hammer. Es ist lang her, dass ich so wenig ausblenden musste. Es war einfach kaum etwas OT und dann meist bedeckt.

      Ich hatte die Westernstadt schon mal besucht als der Erlebnispark auf war und mich mit denKindern durch die Gasse gequetscht. Sie war da schon beeindruckend, aber so stimmig mit allen Spielern usw. war es einfach eine komplett andere Atmosphäre. Traumhaft!

      Schade, dass der Park an sich seine besten Tage so ein wenig hinter sich gelassen hat, aber gerade für eine Westernstadt passten die kaputten Stellen doch irgendwie sehr gut hinein.


      Verpflegung
      Da habe ich kaum etwas hinzuzufügen. Es war unheimlich lecker und die Küchencrew war echt auf Zack. Gerade das zarte Truthahnfleisch war einfach nur köstlich! Die Kellner waren trotz ihrer vielen Arbeit immer da und hilfsbereit.

      P.S. Man könnte übrigens anschreiben lassen oder sich bei wem Verschulden füreinige Papierdollar ;)


      Mitspieler
      Ich hatte als gesittete Dame natürlich wenig Kontakt zu den richtig hartgesottenen Cowboys, aber hatte in den Damenrunden und den Gesprächen mit einigen reinlicheren Herren doch meine Freude. Schlecht aufgefallen ist mir so direkt niemand.


      Plot/Verlauf
      Das war das schöne an dieser Stadt. Jeder konnte seinen individuellen Plot haben!
      Es gab genug Ereignisse, bei denen man sich einklinkenkonnte oder es einfach lassen.
      Meine Erlebnisse waren beispielsweise ganz anders.

      Die Spielerin Mylene und ich hatten uns als Stadtbewohner bzw. Schneiderinnen angemeldet, die auch erst kurz in der Stadt sind. Ich dachte so als Frau in einer Westernstadt, wo der Colt regiert, würde ich mehr Zuschauerin sein als wirklich beteiligt (ich nenne das gern Hofhaltungssyndrom). Ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt :D

      Am Freitag mieteten wir uns gleich Miss Springs in ihren Drugstore ein und bekamen ein kleines Eckchen für den Verkauf. Der Tailorshop „Hobbs& Anderson“ war geboren! Da wir neu in der Stadt waren wollten wir uns bekannt machen und schalteten sogleich eine Anzeige in der Zeitung und konnten sogar Dollar sparen, in dem wir einen Gastartikel als Bezahlung schrieben. Wir stellten uns daraufhin dem Frauenbund vor, denn gerade von der Damenwelt erhofften wir uns viel Kundschaft. Bei uns ging es deutlich sittlicher zu am restlichen Abend… wir schauten der Talentshow zu, lauschten der Sängerin und plauschten ausgelassen mit Stadtbewohnern und Angereisten.

      Am Samstag nach dem Frühstück sollte unser Laden erstmals öffnen und wir hatten auch direkt Kundschaft. Ein gerissenes Kleid flicken, Knöpfe annähen und ich konnte sogar mehrere Hüte verkaufen. (die Spieler hatten mir jene vorher gegeben und ich hatte sie dann IT an sie verkauft. Eine schöne Gelegenheit). Das empfand ich allgemein sehr schön an Buffalo Hill: Überall wurde wirklich gearbeitet. Es wurde gesägt, geschustert, verkauft und unterhalten. Das machte die Stadt richtig geschäftig und lebendig.

      Nach zahlreichen Kunden und der missglückten Hochzeit von unserer Vermieterin Miss Springs wurde es im Laden dann deutlich ruhiger. Man schlenderte durch die Stadt, besuchte den
      Jahrmarkt, unterhielt sich angeregt über die vielen Ereignisse und die „Skandale“ in der Zeitung.

      Ich selbst, als ledige Dame, griff noch einen Plot auf. Der Frauenbund hatte eine Heiratsvermittlerin nach Buffalo Hill gebracht, da viel zu viele Bewohner wohl ledig sind. Da habe ich mich doch drauf eingelassen. Meine doch sehr naive „Hettie Hobbs“ musste sich vielen peinlichen Fragen und langen Diskussionen über Männer stellen. Über was man sich alles bei
      einem Mann im rauen Westen im Klaren sein muss…eieiei. Da musste ich mir das eine oder andere Grinsen echt verkneifen.

      Das Gespräch wurde allerdings etwas durch die Massenschlägerei unterbrochen. Die sah von Außen wirklich klasse aus. Man dachte direkt an das kleine gallische Dorf von Asterix und Obelix, besonders wegen den Schaumstoff-Fischen. Es waren wirklich schöne Szenen dabei.

      Der restliche Nachmittag erinnerte mich dann doch sehr an eine Hofhaltung. Es wurden Tänze einstudiert und es sollte gleichzeitig auch eine Möglichkeit sein, dass sich die ledigen Damen und Herren kennen lernen. Es war sehr schön, aber schon ziemliches Konstrastprogramm zu dem Krawall draußen. Wir wurden nur einmal aus dieser „sittlichen“ Atmosphäre gerissen, als ein Mönch in den Saloon kam, einen Mann erschoss und herumschrie, dass Buffalo Hill einSündenpfuhl sei.

      Am Abend war dann das tolle Dinner. Mit dem SquareDance hatte ich auch so meine Probleme. SquareDance als Tanz fand ich klasse und war auch
      richtig schön flott. Die SquareDancer fielen mit ihren modernen Klamotten schon sehr aus der Reihe, was so dieses durchgängige Gefühl als Stadtbewohnerin von Buffalo
      Hill doch dann etwas enden ließ. Es war ein Versuch wohl dem Abend ein gutes Programm zu bieten von Seiten der Orga und das rechne ich ihnen schon an.

      Am Sonntag kamen wir entsprechend recht spät aus den Federn und schafften es gerade noch etwas zu trinken bevor die Messe begann. Die Messe
      war eher Standup Comedian und wurde ja mit dem tollen Cliffhanger „Gold in den Bergen“ beendet.

      Nun wartet alles auf den Goldrausch bei Buffalo Hill 3.


      Mein Fazit
      Immer wieder um am Besten sofort, aber Buffalo Hill 3 steht noch ziemlich in den Sternen. Die Orga hat wohl immer die Sorge die Stadt nochmals für eine Veranstaltung zu bekommen. Ich drücke fest die Daumen!

      Ich hatte viel Spaß und war wirklich durchgängig mit all den Ereignissen, Skandalen und dem Tailorshop versorgt. Ich wäre als „Hettie Hobbs“ auch gern wieder beim BH3 dabei.


      Mein persönlicher Nachteil:
      Es ist klar bei der Anmeldung gesagt worden, dass sie keine 30 Cowgirls wollen und wir eher die klassischen Rollen spielen sollten, damit
      die Männer noch mehr in ihrer Männlichkeit glänzen können. Ihr Machos! :)

      Das war grundsätzlich kein Problem. Ich mag schicke Kleider und bei Hofhaltungen tue ich ja auch nichts anderes, aber bei so einigen
      Situation hat es doch sehr gekribbelt…
      Während ich entsetzt tat, wollte ich innerlich eigentlich noch mehr Prügeleien, Geballer und Action. Ich denke einige Mädels hätten auch gern mal eine Frau mit mehr Power gespielt. Die meisten wichen dann halt auf Saloongirl usw. aus, die sich viel mehr herausnehmen können.
    • und noch eins:

      ganz unterhaltsam, auch so mit den Wrestlingmoves.. ich meine die haben sich fast umgebracht... aber ich weiß nicht.. das hätte mich bei richtig dichtem Spiel doch irgendwie rausgerissen?!
      Definitiv eine große Steigerung zum Hahnenkampf vom ersten Teil der Con-Reihe wenn man sich bei YT umschaut!

      - "Du siehst:.... wie Telling das Larp kaputt macht" -
      Vexin-Con - 16.-18.02.2018
      Westfurth 8 - 29.03.-02.04.2018 (Chevalier de Aiguillon)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alexandre Nicola de Aiguillon ()

    • Was ist das jetzt hier? Wo ist Wal...äh Willi? *g*

      Den Hahnenkampf habe ich ingame nicht gesehen, weil ich da glaube ich noch krank danieder lag wurde von meiner Prügelei mit den Iren und mich äh umsorgen ließ. Also keine Ahnung ob mich das rausgerissen hätte. Aber was schön war: wenn schon Unionisten und ehemalige Konföderierte sich auch sonst nicht grün waren: über die Mexikaner konnten wir gemeinsam herziehen. *g*



      Bogenwald Angriff der Dunkelheit 20.-24.05.2021 (fest; Warhammer Landsknecht)
      Kelch und Adler 2 17.-20.06.2021 (fest; Vexiner Spießknecht); dürfte voll sein
      Drachenfest 26.07.-01.08.2021 (noch nur geplant als Landsknecht)
      Bogenwald-Legenden der Tiefen 26.-29.08.2021 (ggf. Vexiner Chevalier)
      Mohnfest 05-07.11.2021 (vermutlich Vexiner Spießknecht, vielleicht Chevalier...unsicher)
    • Ich find den Kampf ziemlich cool. Bisschen zu viel Beinarbeit, das passt beim Hahnenkampf nicht so richtig, grad so die Wrestling-Moves. Aber ansonsten haben die Jungs die Hühnchen toll verkörpert. Gut dargestellt und eine witzige Idee, finde ich. Kann man sich natürlich streiten, ob man dann nicht gleich zum Katzenwesen-Con fährt... Aber nee, als kleine Einlage zur Unterhaltung, der man auch aus dem Weg gehen kann, find ich das toll.

      Oben bei der Nicht-Hochzeit sieht man, finde ich, dass man als Larper mehr Mut zur großen Geste haben sollte. Alles ist so toll gemacht, eine großartige Situation mit viel Atmosphäre, dann der große Auftritt der Reiter - herrlich. Aber die Reaktion der Braut, als sie den Brief liest, ist nicht Western-like, sondern unbefriedigend und etwas lahm. Das wäre ein guter Moment für große Emotionen und eine hasserfüllte Tirade gewesen. Aber na ja, da ist Larp halt doch mehr Laien-Improvisationstheater und weniger großes Kino. Schade.

      Aber ach, ich wäre soooo gerne dabei gewesen!
    • Naja, muss man der Dame auch zu Gute halten: sie hatte schon fast damit rechnen müssen, dass er nicht auftaucht und deshalb schon vorher angekündigt in dem Fall den Laden wieder auf zu machen. Sie ist halt eine knallharte Geschäftsfrau. Die Reaktion passte, aber sicher wäre da auch anderes möglich gewesen.



      Bogenwald Angriff der Dunkelheit 20.-24.05.2021 (fest; Warhammer Landsknecht)
      Kelch und Adler 2 17.-20.06.2021 (fest; Vexiner Spießknecht); dürfte voll sein
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    • @Phil

      den richtigen Faustkampf gab es ja später. :)

      Der Hahnenkampf ist halt eine typisch mexikanische Angelegenheit und ein Feature der Stadtmexikaner, das schon erwartet wurde, weil es das letzte Mal auch einen Hahnenkampf gab.



      Bogenwald Angriff der Dunkelheit 20.-24.05.2021 (fest; Warhammer Landsknecht)
      Kelch und Adler 2 17.-20.06.2021 (fest; Vexiner Spießknecht); dürfte voll sein
      Drachenfest 26.07.-01.08.2021 (noch nur geplant als Landsknecht)
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